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Flexible Preisfindung, Förderbeitrag

Einige Musiker und einige Startups teilen das gleiche Problem: Die Einnahmen reichen nicht zum Leben. Nun sind aber Käufer durchaus motiviert ihre Lieblings-Band oder ihr Lieblingsprodukt zu unterstützen und zu fördern. Hoffen sie doch auf das nächste Update oder das nächste Album. Wie können nun zahlungskräftige Kunden dazu motiviert werden, mehr zu zahlen? Bandcamp hat hierfür eine schöne Lösung. Käufer zahlen einen Mindestbetrag oder mehr. Wobei der Mindestbetragt so angelegt ist, dass die Einstiegshürde zum Kauf gesenkt wird. Praktisch sieht das so aus:

 

Das Bezahlformular:

Ähnliches ist auch für Community Veranstaltungen oder Mitgliedsbeiträge von Vereinen denkbar.

Das funktioniert jedoch nur solange, wie der Käufer annimmt, dass der Anbieter geringe Einnahmen hat und förderungswürdig ist. Große Firmen wie Microsoft oder VW würden mit einem solchen Modell ihre Umsätze nicht steigern.

Noch konsequenter wird das Modell bei den Open-Spaces in Leipzig verfolgt, wo Teilnehmer Ihren Beitrag komplett frei wählen können ( Teilnehmer-Liste mit Sponsoring Beträgen). Hier werden Zahlungen sogar veröffentlicht, was sozialen Druck erzeugt, aber für Topzahler auch Prestige Gewinn ermöglicht. Ein Modell was in einem Umfeld von sehr gut Verdienenden, gut funktioniert, in anonymen Gruppen vermutlich jedoch an seine Grenzen gerät.

 


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