The Blog

GIT kann glücklich machen, Zeit muß eingeplant werden.

Ich empfinde GIT als sehr lernintensiv. Das Konzept das es 3 Arten von Branches gibt,

  • Remote Branches
  • Local Branches
  • Local Tracked Branches gibt

, ist mir erst gestern aufgegangen und mir ist vollkommen unklar, wie ich die letzten Monate mit GIT arbeiten konnte, ohne dieses Konzept zu verstehen! Obwohl GIT nach Sourcesafe, SVN und einer kurzen Episode mit CVS, nun das dritte Versionskontrollsystem für mich ist, scheint es mir, dass die zuvor genannten deutlich schneller zu lernen waren.

GIT ist jedoch nicht nur lernintensiv, sondern macht auch Spass! Die unglaubliche Geschwindigkeit mit der sich unterschiedliche Versionen herstellen lassen, die visuelle Darstellung verschiedener Branches, dass schnelle Mergen, dass man auf nichts warten muss,  all das macht mich ungeheuer zufrieden, selbst das arbeiten mit der Konsole gefällt mir und dabei bin ich doch nach meiner Linux Zeit zum überzeugen Klicki-Bunti-Mausschubser geworden! Ein anderer Faktor der GIT für mich so attraktiv macht, ist für mich GitHub. GitHub ist einfach gut, sieht gut aus und ist auch für kommerzielle Projekte preiswert und attraktiv.

Der einzige GIT Konkurrent ist für mich Mercurial. Mercurial hat wohl ungefähr die gleichen Eigenschaften und ist auch ein DVCS (Distributed Version Control System)), war jedoch unglaublich viel leichter zu nutzen und hat bei meiner Verwendung keinerlei Probleme gemacht. Alles ging einfach! Im Gegenteil zu GIT, wo immer irgendwas noch zu verstehen und zu lernen ist.

Mich macht „verstehen und lernen“ wohl glücklich und ich habe das Gefühl langsam GIT zu meistern, ich werde also dabei bleiben, für Teams ohne GIT-Know-How würde ich wohl empfehlen Mercurial in Betracht zu ziehen, auch als Nachfolger von SVN oder TFS.


Kick It auf dotnet-kicks.de

Tags:

2 Awesome Comments So Far

Don't be a stranger, join the discussion by leaving your own comment
  1. janek
    Oktober 13, 2010 at 18:20 #

    Hallo Robert,

    auch ich empfinde GIT für recht lernintensiv, leicht daran zu merken, dass ich noch immer nicht auf dein BDDish zugreifen kann. Jetzt kenne ich aber jemanden, der sich damit auskennt 😉

    Siehst du eine Notwendigkeit in der Verwendung von GIT oder Mercurial, wenn man TFS im Einsatz hat, ich hoffe nicht?

    Janek

    • Robert
      Oktober 13, 2010 at 18:55 #

      Wenn das Team nicht danach schreit, würde ich erst wechseln, wenn Bedürfnisse aufkommen, also wenn zum Beispiel TFS merklich die Entwicklung behindert. So wie Frage angelehnt ist, lohnt ein Wechsel wohl nicht. Im Team müsste sich ein Bedürfnis nach besserer Versionskontrolle entwickeln.

      Bei TFS ist ja Versionsverwaltung auch nur ein Teilaspekt. Ich habe jeweils TFS 2005/2008 geprüft und fand zwar immer alternative Tools besser, sprich Teamcity+GIT/Mercurial+TargeProcess/Rally/Version-One – aber von TFS2010 habe ich bisher nur gutes bisher gehört. Trotzdem bin ich froh die aktuelle Tool-Chain zu haben 🙂